Wie alles begann...

Das Übergangsmodell in der Fliederstr. 45 wurde im Oktober 1999 eröffnet. Als Übergangs-lösung wurde eine Wohnung mit einem Spielzimmer, einer Gemeinschaftsküche, einem Büro und einem langen Flur, der ebenfalls für Aktivitäten genutzt wurde, angemietet. Bis Januar 2004 gliederte sich unsere pädagogische Arbeit zunächst in drei Bereiche:

Ambulante sozialpädagogische Familienhilfe:
     Einzelfallbetreuung von 14 Familien und 29 Kindern im Alter von einer Woche
      bis 17 Jahren

Gruppenarbeit:
     einmal pro Woche eine Mutter-Kind- Gruppe für Ein-Eltern-Familien, deren
      Kinder noch nicht den Kindergarten besuchen
     einmal pro Woche eine Kindergruppe (ab Vorschulalter)

Gemeinsame Aktivitäten:
     Gemeinsame Gestaltung und Durchführung von Jahreszeiten-Festen,
      Geburtstagsfeiern und Ausflügen


Im Januar 2004 konnte die „Kinderstube Ährenkorn“ sich in einer weiteren im Haus angemieteten Wohnung ihrem Konzept der familienorientierten Tagesbetreuung
wieder ein Stück nähern. Eine Bilanz der bisherigen Arbeit macht erste Erfolge auf dem Weg der Hilfe zur Selbsthilfe sichtbar:

     Stärkung des Selbstwertgefühls der Alleinerziehenden

     erste Verwirklichung beruflicher Perspektiven

     Steigerung der Erziehungskompetenzen sowie ein erweitertes Verständnis
      für die kindlichen Bedürfnisse

     Wege aus der Isolation, unter anderem durch gegenseitige psychosoziale
      Unterstützung

     Öffentlichkeitsarbeit, um auf Situation von Alleinerziehenden aufmerksam zu
      machen

     Beteiligungen an gesellschaftspolitischen Aktionen